Eine komplette Übersicht über alle Konzis, Partys etc. im Haus gibt es unter Termine

Mittwoch 14.11.2018 | 18 Uhr
– Vortrag „Work“ vom Crimethinc.-Kollektiv
„Warum müssen wir, trotz all des technischen Fortschritts, immer mehr arbeiten? Warum werden wir – im Gegensatz zu unseren Bossen – trotzdem immer ärmer? Warum sorgen sich die Leute um ihre Jobs und den Zusammenbruch der Wirtschaft, obwohl kaum jemand seine / ihre (Lohn-)Arbeit mag? – Um diese und eine ganze Menge weiterer Fragen beantworten zu können, musste CrimethInc., das dezentral organisierte lose Kollektiv mit Wurzeln in der Hardcore- und Anarcho-Punk-Szene Nordamerikas, düstere Teile der Geschichte studieren und endlose Aufzeichnungen darüber vergleichen, wie Ausbeutung im alltäglichen Leben erfahren wird. Doch dann gelang es ihm, eine ›große vereinheitlichte Feldtheorie über den aktuellen Kapitalismus‹ auszuarbeiten …“
Eine Veranstaltung der FAU Plauen (http://jena.fau.org/plauen) im Rahmen der Vortragsreihe „Gewerkschaft. Solidarität. Organisierung.“

Freitag 23.11.2018 | 19 Uhr
– Kino mit dem Film „Das ist unser Haus!“ vom Mietshäuser Syndikat.
„Seit vielen Jahren gibt es eine Netzwerkstruktur von mehr als 100 Hausprojekten in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das Mietshäuser Syndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der Solidarität anderer ermächtigen und so bezahlbare Räume sichern. Deshalb wächst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der Zivilgesellschaft. Im 65 minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.

Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grethergelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen)“